ſteckten und einige Beamte, welche ungern zu dem Bureau eilten.
Die Thüren im Hotel Geldberg ſtanden offen. Es war, wie geſagt, ein Muſterhaus, das ſtatt der Commis kleine Heiligen ſuchte.
Seit einigen Minuten ging in der Straße dem Haupthore gegenüber langſam ein Mann auf und ab, der ſein frierendes Geſicht hinter dem Kragen ſeines Mantels verſteckte. Zwei oder dreimal hatte er ſich dem Thore des Hauſes genähert und in den Hof hineingeſehen, wo einige Diener mit Morgen⸗ arbeiten beſchäftiget waren. Er ſchien Jemanden zu ſuchen, den er nicht fand.
Dann ſchritt er von Neuem über den Fahrweg und gelangte zu dem Trottoir, wo er ſein Auf⸗ und Abgehen fortſetzte.
Dabei ließ er das Thor nicht aus den Augen und ſein Blick hob ſich fragend nach jedem der ver⸗ ſchloſſenen Fenſter des Hauſes.
Er war bereits ſeit etwa zehn Minuten da. Nach dieſer Zeit konnte er bemerken, daß ſeine eifrige Promenade die Aufmerkſamkeit der Diener im Hofe und der Angeſtellten erregte, welche auf ihre Poſten eilten.
Das wollte er offenbar nicht. Er ging deshalb
um die Ecke der Straße Aſtorg herum und trat in


