Teil eines Werkes 
7. - 8. Bd. (1846)
Entstehung
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hann wollte das Geſpräch fortſetzen, aber er wurde V durch eine Geberde Reinholds unterbrochen, der ihn V am Arme faßte und ihn feſt anſah.

VSie müſſen ſich eine hübſche Summe erſpart V haben, Johann, ſagte er,aber ein reicher Mann ſind Sie ſo eigentlich doch noch nicht.

VAch, daran fehlt noch viel, begann der V Wirth.

VDagegen, fuhr Reinhold fort,haben Sie b

V

bereits ein gewiſſes Alter erreicht.. Sie ſind fünf⸗ undfunfzig Jahre alt, nicht wahr? Siebenundfunfzig im nächſten Juni. Nun, wenn man erſt in dieſem Alter ſteht, ſo V hat man keine Zeit mehr, Geld bei Seite zu legen; man muß es aufgeben, ſich ein Vermögen zu erwer⸗ V ben oder es mit einem Schlage thun. V Johann ſchlug die Augen nieder, um den Ritter V von untenhervor zu betrachten.

Weil Sie ein kluger Mann ſind, Johann, antwortete Reinhold mit ſchmeichelndem Lächeln,

b weil ich Sie für einen treuen Diener halte. VSie haben gewiß etwas Schweres für mich, V Herr Ritter.

Keineswegs.. Es ſind nur einige Maßregeln zu ergreifen und ein halbes Dutzend tüchtiger Män⸗

Warum ſagen Sie mir das? fragte er leiſe.

weil Sie die gute Seite der Dinge kennen und