Teil eines Werkes 
2. Bd. (1850)
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die noch geſtern Herr in der Feſtung waren, und jetzt tief drunten in den Kaſematten ſaßen.

In der Stadt ſelbſt ſah es ſchon ein bischen beſſer aus. Geſtern noch verſchloſſene Häuſer öffne ten ſich den zurückkehrenden Eigenthümern, von denen viele auf den umliegenden Dörfern dieſem Moment mit banger Erwartung entgegen geſehen. Wie fanden vielleicht manche die zurückgelaſſenen Ihrigen, wie ihre Habe?

Man that alles Mögliche, um den Straßen wie der ein nettes, ordentliches Anſehen zu geben, und Viele, welche geſtern noch den hereinmarſchirenden Preußen mit bleichen Geſichtern und angſtvoll ent gegengeſeufzt, waren heute wieder frohe, glückliche Menſchen.

Die Stadt hatte plötzlich ein ganz anderes An ſehen bekommen.

Der neue Gouverneur der Feſtung, General v. Holleben, erließ nachfolgende Anſprache: Bewohner von Raſtatt! Nachdem eure Stadt und die Feſtung Raſtatt den Händen der Meu terer entriſſen worden, iſt der Empörung im Groß herzogthum Baden der letzte Anhalt genommen. Zur Wiederherſtellung der ſeit Monaten niedergeworfenen Ordnung, zur Wiederaufrichtung des Geſetzes ſind die ſtrengſten Maßregeln erforderlich. Bei Gefahr