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Auf dem Schloßplatz lag in bunteſter Unordnung eine ungeheure Menge Artilleriematerial aller Art durcheinander; doch ſchien man hier noch einiger maßen Ordnung gehalten zu haben. Auf den Wällen hatte man aber in letzter Zeit entſetzlich gehaust. Da ſah man zerbrochene Flaſchen und Krüge in Menge neben Kartuſchen, die aufgeſchnitten und in einen Haufen Pulver verwandelt mit Kugeln, Erbſen, Linſen, Brod, Unrath vermengt, ein empörendes Durcheinander boten.
Von den Kanonenröhren fanden ſich viele ver nagelt und ſo verdorben, daß man neue Zündlöcher einſchrauben mußte. Andere waren mit Steinen und Kugeln von verſchiedenem Kaliber ſo vollgeſtopft, daß man ſie kaum wieder entleeren konnte. Von den ſchönen neuen Liel'ſchen Laffetten, auf denen die Belagerungsgeſchütze ruhen, waren viele mit Aexten zuſammengehauen.
In den Wachſtuben hatten es ſich die Inſur— genten durch Matrazen und vollſtändige Betten ſo bequem wie möglich gemacht.
Um nun dieſer entſetzlichen Wirthſchaft ein ſchnel— les Ende zu machen, war die preußiſche Artillerie— mannſchaft heute ſchon emſig beſchäftigt: man ſortirte Kugeln, kehrte die Pulverhaufen zuſammen, reinigte die Geſchütze und das Alles über den Köpfen derer,
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