Teil eines Werkes 
2. Bd. (1850)
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ſauber ausſehende Uniformen; zwei Bataillone hatten Helme nach Art der preußiſchen, ein Bataillon die alten Tſchako's mit den Greifen. Die Commandos ihrer Offiziere waren gut und deutlich und die Griffe wurden ebenſo ausgeführt:Bei Fuß Gewehr, ſtreckts Gewehr! Auch hatten ſie ihre Fahnen, wie ſich von ſelbſt verſteht, in Wachstuch eingehüllt, bei ſich. Ihre Torniſter, die ziemlich ſchwer ſchie nen, durften ſie nachher wieder aufnehmen. Nach ihnen kamen einige Artilleriſten von ziemlich ſchlech tem Ausſehen.

Der größte Theil dieſer Truppen wurde vor dem Iffezheimer Thore entwaffnet, vielleicht mehr als dreihundert; unter ihnen waren ſchöne Leute, aber alle ſahen ſchlecht und verkommen aus. Ueber⸗ haupt war die ganze Beſatzung eine recht verwilderte Bande, und namentlich trugen die Phyſiognomien vieler unter ihnen den Stempel des Trunks und Liederlichkeiten aller Art, denen ſie ſich in der Feſtung ergeben.

Nach der Entwaffnung wurden zwiſchen den In ſurgenten kleine Abtheilungen preußiſcher Infanterie eingeſchoben und dieſelben mit den obgenannten Füh rern in die Kaſematten der Feſtung gebracht.

Etwas ſeitwärts am Glacis ſtand die ſogenannte Flüchtlingslegion unter Lefebre, vielleicht einige vierzig