Teil eines Werkes 
2. Bd. (1850)
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führer, der ihm verſprach, er werde ſeinen Säbel bei der Auswechslung wieder erhalten, im Vertrauen auf dieſe Zuſicherung Geld gab, blieb ohne den ge wünſchten Erfolg. Er bekam ſeinen Säbel nicht wieder, und als der Major, da er in Freiheit geſetzt wurde, nach ſeiner Waffe verlangte, ſo händigte man ihm einen Dragonerſäbel ein, mit dem er dann im preußiſchen Lager ankam. Da derſelbe aber begreif licherweiſe ohne Portepee war, ſo gab der Prinz von Preußen das ſeinige, welches er von ſeinem Degen ablöste, dem braven Offizier, und dieß Zeichen der Gnade ſeines hohen Führers wird ihm auf dem trü ben Hintergrunde der Raſtatter Gefangenſchaft eine erhebende Erinnerung ſeyn.

Die Kapitulation wurde gegen Mittag unter ſchrieben, wornach die Beſatzung von Raſtatt Seiner Königlichen Hoheit dem Großherzog von Baden und den in ſeinem Namen vor der Feſtung liegenden preußiſchen Truppen dieſelbe auf Gnade und Ungnade übergab.