Teil eines Werkes 
2. Bd. (1850)
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lange feſthielt und vertheidigte. Die ſchönſte Straße führt ſchnurgerade nach den Thoren von Verona, und bald erreichten wir die neuen impoſanten Feſtungs— werke. Für die Befeſtigung von Verona wurde ſchon im vorigen Jahre durch den Feldmarſchall, welcher die Wichtigkeit dieſes Punktes tief empfand, alles mögliche gethan. Die umliegenden Ortſchaften, Tom— betta, Santa Lucia, San Maſſimo und Crocebianca wurden durch Schießlöcher in den Mauern für In— fanterie und Schießſcharten für das Geſchütz zum tüchtigen Widerſtande fähig gemacht. Auch wurden am Rande des Abhangs, von dem ich vorhin ſprach, ſieben Redouten erbaut und mit Zwölf und Achtzehn— pfündern beſetzt. Was ſich nun an dieſen improvi— ſirten Werken als nothwendig und tüchtig erwies, wurde jetzt nach den Regeln der Kunſt neu angelegt und ausgeführt, und ſo entſtanden mehrere Forts um die Stadt, welche dem bedeutenden Waffenplatz eine noch größere Stärke geben.

Dieſe Redouten und Batterien, ſagt General Williſen in ſeinem italieniſchen Feldzug von 1848, ſind auf eine ſehr nachahmungswerthe Weiſe nach den Führern benannt, welche ſich am 6. Mai am meiſten ausgezeichnet haben. Sie heißen vom linken zum rechten Flügel Redoute Clam, Wratislaw, Schwarzenberg, d'Aspre, Batterie Straſſoldo, Kopal