Teil eines Werkes 
2. Bd. (1850)
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die K. K. Truppen bei dem Wiederbeginne der Feind ſeligkeiten zwiſchen Piemont und Oeſterreich auf le galem Boden. Sie baten um Aufſchub der Gewalt maßregeln bis 2 Uhr Nachmittags, welche Zeit unum gänglich nöthig ſchien, um die Inſurgenten zu Nie derlegung der Waffen zu bewegen. Ich bewilligte dieſen Aufſchub, immer noch hoffend, daß die Re bellen das wahnſinnige Vorhaben der Vertheidigung aufgeben werden. Statt der Antwort wurde um 2 Uhr mit allen Glocken der Stadt Sturm ge⸗ läutet und aus den das Caſtell umgebenden Häuſer reihen, aus den Thürmen und von allen Dächern ein ununterbrochenes Feuer auf das Caſtell gerichtet. Ich verlängerte freiwillig den Termin noch bis halb 4 Uhr Nachmittags. Als aber der Aufruhr um dieſe Stunde immer mehr zunahm, ließ ich das Feuer aus dem Caſtell auf die Stadt eröffnen und den Sturm von allen Seiten ausführen. Da ich bloß 4 Feld geſchütze bei der Porta Torre longa(Straße von Verona) hatte und alle Eingänge ſehr ſtark verbarri⸗ kadirt waren, ſo konnte im erſten Augenblick bloß durch dieſes Thor eingedrungen werden. Ich ließ dieſen Angriff auf die Porta longa durch eine Abthei lung von Reconvalescenten unter Führung des Lieu tenants Sinrizek von Ludwig⸗Infanterie dadurch er leichtern, daß ich dieſe Abtheilung aus dem Caſtell