Teil eines Werkes 
2. Bd. (1850)
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gegen Brescia bis St. Eufemia vorgeſchobene Bri gade des Generalmajors Grafen Nugent damit begnügt, die Stadt von dieſer einzigen Seite zu be drohen, und hatte es nicht dahin gebracht, ſich mit dem Caſtell in Verbindung zu ſetzen. Als mir in der Nacht vom 29. zum 30. die Kunde zukam, daß der Aufruhr in Brescia immer mehr überhand nehme, eilte ich am 30. von Padua über Verona bis St. Eufemia, traf alle erforderlichen Anſtalten zum Nach ſenden einiger Truppenkörper, ſo wie zur Verſtärkung der Garniſon von Verona, und erließ die geeigneten Diſpoſitionen, um mit der bei St. Eufemia concen trirten Brigade Nugent am 31. März die Einſchlie ßung und die Erſtürmung der an allen Ausgängen ſtark verbarrikadirten Stadt Brescia zu bewirken. Dieſe Brigade beſtand aus dem erſten romaniſch⸗ba nater Grenzbataillon, 2 Bataillon Großherzog Baden, 2 Diviſionen von Ceccopieri⸗Infanterie, 1 Schwa⸗ dron Liechtenſtein Cheveaurlegers, in 4 ſechspfündigen Geſchützen, im Ganzen 2300 Mann und 50. Pferden. Ungeachtet dieſer geringen Truppenmacht zweifelte ich nicht an dem Erfolg, und durfte den Angriff nicht länger aufſchieben, da die Inſurgenten in Brescia aus dem nahen Gebirg täglich Zuwachs erhielten. Am 31. mit Tagesanbruch wurde die Einſchlie

ßung der Stadt mittelſt 5 Colonnen bewirkt, welche