214
offenbar glaubte er Lavinia zu erblicken und ſuchte ſich vor dem Geſpenſt zu verkriechen.
Indem ging die Thüre, aber nicht Lavinia, ſon⸗ dern Angelica trat ein. Von dem Sonnenſchein, der auf ihrem jungfräulich reinen Antlitz lag, ſchien ein Schimmer auf ſeine umwölkte Stirn zu fallen.
„Ein Himmelsbild!“ rief er und ſank in die Kiſſen zurück.
Hier war nichts mehr von meiner oder Angelica's Seite zu thun, als ihn der Obhut und Pflege des Arztes, ſeiner Diener und Wärter zu überlaſſen; er lag im Irrſinn.
Merkwürdig aber war es doch, daß Angelica mit einer Kunde von Lavinia auf den Lippen über die Schwelle ſeines Zimmers geſchritten war. Hatte er eine Ahnung davon gehabt?
In der Verwirrung der Nacht hatte Lavinia Ge⸗ legenheit gefunden, ſich aus dem Hauſe zu ſchleichen. Mit der peinlichen Sorgſamkeit und dem praktiſchen Lebensverſtande, der das ſeltſame Mädchen, recht im Gegenſatz zu ihrer religiöſen Schwärmerei, auszeichnete, hatte ſie in einem kurzen Briefe an Angelica gebeten, ihre Sachen ihr nach Mannheim nachzuſchicken und Abſchied genommen; ſelbſt die zärtlichſte Freundſchaft könne von ihr nicht fordern, mit dem Grafen länger
——
aus.
Zlicken A den Labi
thek hä können.
t
Dar
Tagen ei
unſelige
bar verl
ſie das
und de
gekehrte
vinia, und R zeug ſ dieſem lange
ſagen,
1 b


