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—„Wir haben uns gefunden“, fiel ich ein Mit dem vollen Glücksbewußtſein ihrer Jugend und ihrer ſicheren Lebensſtellung fing ſie nun ſelbſt an, meine Beſorgniſſe wegzulächeln. In dieſem ſüßen Geplauder dachte ſie nicht daran, tiefer in die Dinge einzudringen; ihrer Klarheit und Reinheit war jedes Dunkle und Ver⸗ worrene verhaßt, und ohne ſich bewußt Rechenſchaft darüber zu geben, ſcheute ſie davor zurück. Die nieder⸗ brennenden Kerzen mahnten uns endlich zum Aufbruch und zur Trennung, aber der Bund unſerer Herzen war geſchloſſen.
In der Morgendämmerung, wie es verabredet worden, ging ich in das Krankenzimmer, um den Arzt abzulöſen.„Ich fürchte“, ſagte er,„der Graf hat eine Gehirnerſchütterung gehabt, von der er ſich ſchwer er⸗ holen wird. Er litt immer an Geiſtesſtörungen, aber ſie pflegten raſch vorüberzugehen. Jetzt iſt das Leiden durch den unglücklichen Fall complicirt worden. Ja, die excentriſchen Köpfe! Sie erheben ſich wohl über die Welt der Philiſter und über die Proſa des Alltags⸗ lebens, aber um welchen Preis!“
Der Mann hatte leicht abſprechen, ihm hatte nie⸗ mals das Unendliche, das ewig Schöne und der Drang nach Wahrheit die Seele bewegt und erſchüttert.
Ich hatte die Stelle des Arztes an dem Lager
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