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ihm unbewußt, ſeine Gedanken während ſeines träume⸗ riſchen Sinnens dieſe Richtung eingeſchlagen und wur⸗ den nun plötzlich laut und lebendig— er ſagte:„Ja, warum hat ſie nicht geheirathet? Je länger man dar⸗ über nachdenkt, deſto gerechtfertigter erſcheint Deine Verwunderung.“
„Alſo doch!“ drückte ihm Reinhard die Hand, während um ſeinen Mund ein liſtiger und ſchelmiſcher Zug ſpielte.„Auch Du fängſt an zu begreifen, daß Ottiliens Weſen ſeine Untiefen hat. Wohl iſt jetzt Alles an ihr klarer und lichter geworden; die Schwär⸗ merei der Jugend für die unbegrenzte Freiheit und die Erlöſung der Frau aus den Feſſeln der Geſellſchaft — die Tollheit, die jede fühlende Leſerin der Gräfin Hahn⸗Hahn und der Georges Sand durchgemacht— hat ſich bei ihr zu einer milden und thätigen Begei⸗ ſterung für das Erreichbare geläutert; nicht in's Aben⸗ teuerliche ſtrebt mehr ihr Wunſch; das Vorhandene zu beſſern und zu verſchönern, Schäden und Wunden zu heilen, das iſt jetzt ihr Bemühen— und ſo weiter! Ich könnte noch lange in dieſer poetiſchen Lobrede fortfahren, doch ich ſchließe, wie ich angefangen: ſtill und glänzend iſt das Waſſer, ja— aber, guter Freund, auch tief.“
„Ich werde mich nicht darauf wagen.“
lobung Ott meinte ſoga die Che n derzen. ſaß, auf vorgerückt; Grunde, d ſonders ſch neulich dar „Der weſenheiti „Bei Wiſſen. T wenn er e⸗ es nicht n Vorfällen Vergnügen quälen.“ „Du aber ſein
Frenzel, L


