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war Reinhard die Stiege hinangeſchritten und hatte die Thüre zu dem Gemache geöffnet. Es lag hart unter dem Dach; eine ſchmale Wendeltreppe von Ei⸗ chenholz um eine kunſtvoll gedrehte Säule, die in der Mitte des Raumes bis zur Decke aufragte, ſich win⸗ dend, führte zu der Fallthüre, die auf die Plattform hinausging. Jener eigenthümliche Duft, der unbewohnte Zimmer mit altem Hausrath erfüllt, wehte ihm entge⸗ gen. In dem Gemach war es heiß und dämmerig. Wer mochte ſagen, wann der letzte erfriſchende Lufthauch durch die Fenſter geſtrömt war? Erblindet waren die kleinen Scheiben, ungeſtört hatten die Spinnen ihre Netze darüber gewoben, ſie hingen von den geſchnitz⸗ ten Balken der Decke. Dort in der Niſche ſtand noch das Himmelbett, die wollenen Gardinen waren zugezogen, ausgeblaßt in ihren Farben, mit ſo man⸗ chem Riß. Ein Stuhl lehnte ſich an das Bett; zu meiner Zeit wackelte er nur, dachte Reinhard, jetzt hat er den Fuß gebrochen. Der Schrank mit den Be⸗ ſchlägen und Griffen von Meſſing, der Lehnſtuhl mit dem grünen Lederbezug, deſſen Nähte bedenklich klaff⸗ ten— es waren die ſtummen und doch gewichtigen, unbeſtechlichen und unabwendlichen Zeugen der Ver⸗ gangenheit. Kannſt Du uns offen in's Angeſicht bli⸗ cken? ſchien jeder zu fragen. Ja, kannſt Du es? fragte
ſchwer ſie um Verpfli⸗ danken gekomn ſo alt kopf, de verlieb einand und je meo n ſcheno Oberfl


