Teil eines Werkes 
1. Bd. (1874)
Entstehung
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War

rufen:„Nehmen Sie ſich in Acht, mein Herr, ſteigen Sie nicht die Wendeltreppe hinan! Die Stufen ſind Gemg aus den Fugen gewichen.“

Statt jeder Antwort wandte er, ſchon unter der Wel Thüre der Ruine ſtehend, ſein Geſicht ihr zu, wie vom Tha Glanz der Sonne, der durch die Zweige der Bäume baut darauf fiel, ſchimmerte es von Muth und Lebensfreu⸗ ſtän digkeit. runt

Anna nahm ihren Platz auf der Steinbank wieder ſchen ein, mit der Abſicht, an ihrer Zeichnung weiter zu niß, arbeiten, aber der Stift zitterte in ihrer Hand und gen, kein Strich wollte ihr gelingen. Mißmuthig, klopfen⸗ riich den Herzens, die Augen wiederholt zu dem Dach des löſte Thurmes erhebend, als müſſe dort ein Stein nieder⸗ nicht ſtürzen, ein Unglück geſchehen, ſaß ſie da. Nur eine ſchnie kurze Weile, die innere Unruhe trieb ſie, aufzuſtehen bens und unter den Bäumen auf⸗ und abzuwandeln. Im ein Thurm blieb Alles ſtill; zuweilen knarrte und ächzte f werd es; der Fremde hatte wohl eine Thüre geöffnet. Drin⸗ klar, nen und draußen tiefſter Friede. wicke

Ja, Friede in der Ruine, die ahnungslos und nur unbewußt ihrer Vernichtung entgegenträumte, Friede der

unter den Tannen und in den langſam dahinziehen⸗ bleib den Wolken des Himmels— allein Sturm und Kampf verhe

in dem Kopfe und Herzen Reinhard's, der trotz der