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eines deutſchen ritterlichen Gentleman; der Graf hatte ſich rühmlich in der Schlacht bei Königgrätz geſchlagen, über ſeine rechte Wange hin lief eine ſchöne Narbe. Karl beneidete alle Menſchen, denen das Schickſal es vergönnt, an großen Dingen handelnd theilzunehmen. In ſeinem Freunde ſah er gleichſam ein lebendiges Stück Geſchichte.
„Ich komme eben von Ihnen her, lieber Strupp,“ ſagte Hermann. Karl lachte, weil er den Grund die⸗ ſer Eile und Aufmerkſamkeit zu ahnen glaubte. Wieder in Noth? ſchien ſein Lächeln zu fragen und zugleich anzudeuten, daß er ſeinerſeits auch wieder der Helfer in der Noth ſein werde.„Nun ja,“ redete der Andere weiter,„ich verſtehe Sie. Das Geld wird immer ſel⸗ tener bei mir, allein davon, wenn es Ihnen recht iſt, ein andermal.“
„Nach Belieben— im Uebrigen..
„Ich kann auf Sie rechnen,“ drückte ihm der Offi⸗ zier die Hand.„Sie ſind mehr als ein Bruder gegen mich. Wollen Sie auch wie ein Bruder wahr zu mir ſein?“
„Seltſame Frage!“
„Meine Mutter war heute in Ihrem Hauſe— keine Ausflüchte, ich weiß es, weiß auch warum?“ „Nun, was wollen Sie denn von mir?“


