Teil eines Werkes 
1. Bd. (1871)
Entstehung
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Verſchwinden Fehmar's, worüber Adolf triumphirte, äng⸗ ſtigte mich. Er bereitet ſich zu einem ſchrecklichen Duell, zu einem Ueberfall, zu einer Entführung Cöleſtinens vor: ſo durcheinander wirbelten mir die Einfälle. Und am Ende war es doch nur die Neugier, wie dieſe Geſchichte ausgehen würde, die Luſt nach dem Abenteuerlichen, die in einem verborgenen Winkel des Herzens bei uns Allen ſitzt, welche meine Einbildungskraft zu ſolchen Sprüngen bewegten. Warum haſt Du noch nichts in dieſer Sache gethan? rief ich mir ſelbſt zu. Rede mit Cöleſtine, ſuche hinter Fehmar's Pläne zu kommen. Der letzte Entſchluß erſchien mir nach längerer Ueberlegung der vernünftigſte: überdies war ich dem Livländer einen Beſuch ſchuldig. Er hatte in einem Hauſe der Wilhelm⸗ ſtraße mit einem großen Garten eine Wohnung genommen. Dort, im Garten, traf ich ihn, in einer Beſchäftigung, die meine ſchlimmſten Vorausſetzungen beſtätigte: er übte ſich im Piſtolenſchießen. Am Ende einer Allee war, wie man es auf Jahrmärkten und in Vergnügungslokalen ſieht, das Bild eines Mannes von Holz aufgeſtellt, und auf- und abgehend, bald aus weiterer Entfernung, bald näher tretend, bemühte ſich Fehmar mit ſeiner Spielpiſtole, Arm, Auge, Herz der Puppe zu treffen. Mir fielen die Zaubereien des Mittel⸗ alters ein; die Wachsbilder, die man von ſeinen Feinden