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Herrn von Blacha, der als Freund und Zeuge des Bräutigams gekommen, übrigens aber ſeit Jahren ſchon ein gern geſehener Gaſt auf dem Schloſſe war, hatten die Damen eine Ausnahme gemacht. Theil⸗ nahmlos, die Rechte auf einen kleinen Marmortiſch ge⸗ ſtützt, ſtand Melanie; der alte Herr von Blacha warf ihr einen bedeutungsvollen Blick zu, aber ſie ſchien ihn eben ſo wenig zu bemerken, als die Ausrufe des Er⸗ ſtaunens und Entzückens, wohl auch des Neides zu vernehmen, die ihren Freundinnen bei der Erwähnung des prächtigen Brautgeſchenkes immer wieder ent⸗ ſchlüpften. Gewaltſam raffte ſie ſich endlich aus ihrem ſtarren Hinbrüten auf und ging nach ihrem Zimmer, den Schmuck zu holen, nach deſſen Anblick die Freun⸗ dinnen ſo ſehr verlangten. Auch galt es, die große Frage zu entſcheiden, ob eine zu dem Schmuck gehörige Schnur weißer Perlen am Hochzeitstage als Zierde des Haares oder Nackens verwandt werden ſollte. Die Mehrheit der Damen entſchied ſich für letzteres, da ja in den Haaren ſchon der blühende Myrtenkranz und ein lang herabwallender Spitzenſchleier angebracht werden mußten. Inzwiſchen war Melanie zurückgekehrt und breitete vor den erſtaunten Blicken der Umſtehenden das glänzende Geſchmeide auf dem Tiſch aus.„Welch entzückendes Feuer!“ riefen Alle.„Welch wunderbarer
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Glang ſtröne ſagte ſamke bare
Saal mach Aller deru einm zu li der ſam, woh⸗ Lc


