Teil eines Werkes 
1. Bd. (1871)
Entstehung
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Albert Römer war kein Mann für Frauenge⸗ ſpräche, und ſo machte es ſich denn nach aufgehobener Tafel beinahe, wie man ſo ſagt, von ſelbſt, daß er mit dem Grafen und einigen älteren Herren in eine lebhafte Unterhaltung über die Kohlenbergwerke dieſer Landſchaft und über den Handel gerieth, der nach den Nachbarländern betrieben wurde. Kam man auf dieſen Gegenſtand zu ſprechen, ſo pflegte der Steuerrath aus dem nahen Grenzſtädtchen auch ſein Klagelied über den zunehmenden Schmuggelhandel und über die Ver⸗ wilderung der Bevölkerung rings umher anzuſtimmen. Es ſeien ebenſo verwegene wie durchtriebene Burſchen, zu allen ſchlimmen Thaten aufgelegt. Wenn man dem erfahrenen Beamten glauben wollte, ſo wurde der ganze Schmuggelhandel ſeit einiger Zeit beinahe ſyſte⸗ matiſch in großartig angelegter Weiſe betrieben. An der Spitze des Ganzen ſtände nach ſeiner Meinung im Geheimen ein reicher jüdiſcher Händler, den er nur den langen Samuel nannte; das ſei ein gefährlicher ver⸗ ſchlagener Mann, auf den die Behörde längſt ein ſcharfes Auge gerichtet habe, ohne ihm jedoch bisher das Geringſte anhaben zu können.Das iſt ſehr ein⸗ fach, lieber Rath, meinte der Graf mit ſtarker Be⸗ tonung.Samuelſohn iſt ein unſchuldiger Mann. Ich will meine Hand nicht dafür ins Feuer legen,

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