Teil eines Werkes 
3. Th. (1824)
Entstehung
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wollens oder ihrer Abneigung iſt! Man erfaͤhrt es meiſt immer hinter her! Wie anders iſt es mit der Liebe! die iſt oder ſie iſt nicht! Unab⸗ haͤnglich, unerforſcht, ſiegreich, ganz ſie ſelbſt, bleibt ſie was ſie iſt!

Zwiſchen den Pergamenttafeln, auf welchen dieſe, und aͤhnliche Gedanken niedergeſchrieben waren, lag ein feines Blaͤttchen, deſſen Inhalt ſich an Cecilia richtete, und wohl ein angefan⸗ gener Brief an ſie war. Es hieß darin genau ſo:

„Endlich meine Cecilia, bin ich auf dem Wege zu Dir! Glaube mir, die Wolken an un⸗ ſerm Himmel zertheilen ſich. Der Sturm hat ausgewuͤthet. Das helle Geſtirn eines glaͤnzen⸗ den Tages leuchtet wieder. Ich berge es Dir nicht, meine Freundin, ich athme frei! ich bin wie neugeboren! Verzweifle auch Du nicht laͤn⸗ ger. Was habeu denn am Ende dieſe hartnaͤ⸗ ckige Ultras gegen den augenſcheinlichen Beweis hoͤherer Beſtimmung einzuwenden? Ach meine Liebe, es iſt nur noch der Eigenſinn, und die

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