Teil eines Werkes 
3. Th. (1824)
Entstehung
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— 249— Gewohnheit, mit geſenktem Blick, befangen und ſtill, das Schloß verließ, und ſeine Reiſe, ohne Zeichen der Theilnahme und des ihm eignen Eifers, bei einem Geſchaͤfte, fortſetzte.

Er kam in dieſer Stimmung nach Rouen. Hier fand er mancherlei Aufenthalt. Verſchie⸗ denes zu berichten, und eben ſo Vieles zu er⸗ fahren. Die Stunden gingen unwillkuͤrlich hin. Die Nacht kam. Er mußte ſich entſchließen, ſie hier zuzubringen. Doch wie der Abend her⸗ einbrach, es dunkelte, er allein war, befiel ihn eine Angſt, eine Beklemmung, daß er nicht auszuhalten vermochte.

Im Freien, in der Luft war ihm beſſer. Er ging erſt in der Stadt umher, ſpaͤter au⸗ ßerhalb. Unwillkuͤrlich trugen ihn ſeine Schritte auf die alten Pfade und Steige zuruͤck, die er ſo oft unter tauſend drohenden Gefahren mit hochklopfender Bruſt und wachen, geſpannten Sinnen durchlaufen, durchklettert und durch⸗ ſchlichen hatte. War es indeß, daß ihm heute nicht, wie ehemals, ein erſehntes Ziel vor Augen ſchwebte, oder hatte ihn uͤberall die Nacht und

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