Teil eines Werkes 
3. Th. (1824)
Entstehung
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hoͤrte, ein Freund des Marquis ſei in der Stadt. Suchen Sie dieſen zu ſprechen, wenn es moͤg⸗ lich iſt. Ich denke, das wird nicht fehlen, da Sie Abends Ihr Haus oͤffnen, und die halbe Welt dahin ſtroͤmt. Iſt der Freund dem Freunde aͤhnlich, ſo wagt er ehe alles, als das Entſetz⸗ liche geſchehen zu laſſen!“

Ich danke Ihnen! ſagte Dominique in groͤſter Bewegung, ich danke Ihnen gnaͤdige Frau. Mohr brachten ſeine bebende Lippen nicht hervor. Stumm gab er das zuſammengerollte Blatt ſeiner Eigenthuͤmerin zuruͤck, indem er die Blicke auf ſie heftete, ohne ſie anzuſehen, denn vor ſeinem Auge war es dunkel wie ein Grab. Ergriffen, hingerichtet wie ein veraͤcht⸗ licher Verraͤther! ſagte er ſich unter ſo uner⸗ traͤglichen Schmerzen der Seele, daß er lange keinen deutlichen Gedanken faſſen konnte.

Der Baron, welcher ſchon lange mit allen Zeichen der Ungeduld hin und her gegangen war, unterbrach dies unwillkuͤrlich eingetretene Schweigen, indem er, einen kleinen Zug von Empfindlichkeit, um die Lippen, ein wenig ge⸗