2*
dieſer ſchoͤnen Stadt gehend, nur Uebermuth und Mißtrauen begegnen ſollte. Seine Phan⸗ taſie zeigte ihm vereinzelt und zerriſſen, was die bunten Farben des Tagesſcheines taͤuſchend verſchmolzen. Er ſchritt aͤngſtlich und muͤhſelig, wie zwiſchen dunklen Truͤmmern, neben dem Manne her, dem er noch kurz zuvor ſeine Be⸗ ſorgniſſe mittheilen, deſſen Rath er erforſchen wollte. Worte duͤnkten ihm ſo ſchwerfaͤllige Dollmetſcher. Verſtehen oder nicht verſtehen! dachte er. Und das Letztere ſchien ihm uͤberall auf dieſer Erde das truͤbe Todesurtheil jedes lebendigen Gefuͤhls zu ſein.
Sie ſtanden hier vor einem anſehnlichem Hauſe. Der Vicomte hatte ſich unbemerkt zu ihnen geſellt. Ich dachte es, ſagte er, den Ba⸗ ron anredend, daß wir uns hier treffen wuͤrden. In dieſen Saͤlen, fuͤgte er hinzu, indem er hinauf nach den erleuchteten Fenſtern des erſten Stocks zeigte, in dieſen Saͤlen verſammeln ſich alle Gutgeſinnte.
Wie wollen Sie das wiſſen? lachte der Baron. Paris iſt ſo ein buntſcheckiges Allerlei


