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Beſinnt Euch, was Ihr ſprecht, warnte die Alte, zuͤgelt die haͤßlichen Empfindungen. Ent⸗ ehrt Euren Zweck nicht durch rohe Mittel! Vernier! rief ſie noch einmal mit aufgehobenem Finger, huͤtet Euch vor Eurem raſchen Sinn! Schweigt und denkt— Vergeßt das Handeln nicht! rief er, ſchon in der Thuͤr. Roland folgte ihm. Er hatte Aphodiſen eine gute Nacht ge⸗ wuͤnſcht, und ihr einen kleinen Strauß friſcher Schneefloͤckchen, die er vom Hute nahm, uͤber⸗ reicht. Sie ſteckte dieſe an die Bruſt, als ſich Robert muͤde und weinend in ihre Arme warf, und ſchluchzend ſagte: Nun iſt Papa fort! Ich armes Kind! Wer wird nun mein Vater ſein, wenn der nicht wiederkommt!
Es rieſelte Magdelenen kalt dem Nuͤcken herab. Sollte das Kind prophetiſch ſprechen? dachte ſie. Ach die Natur hat uͤberall eine uͤber⸗ waͤltigende Sprache! Ich will, ja, ich will auch fuͤr das Leben des Feindes beten!
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Ende des zweiten Theils.
Gedruckt bei L. Quien.


