Teil eines Werkes 
2. Th. (1824)
Entstehung
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ganzen kleinen Koͤrper den Schlaftrunkenen ruͤttelnd, rief er einmal uͤber das Andre: Du traͤumſt, gewiß, Du traͤumſt!

Laß' ihn! ſagte Magdelene, hoͤchſt empfind⸗ lich uͤber das unſittige Betragen des Ueberlaͤſti— gen. Er iſt doch zu ſonſt nichts mehr nutz, als zu ſchlafen.

Riſton fuhr bei dieſen Worten, die wie eine Nadel in ſein Ohr ſtachen, in die Hoͤhe, druͤckte den Knaben von ſich, ſtand auf beiden Fuͤßen gerade und feſt, ſchuͤttelte ſich zuſammen, ruͤckte die Muͤtze zurecht und ſagte im Tone wiedergewonnener Ueberlegenheit: Zu nichts mehr nutz? Gevatterin Magdelene? wollt Ihr wiſſen, zu was ich den einen geſunden Arm, die Augen und das friſche Herz brauchen, was ich damit thun werde? Er hielt inne. Sein brennender Blick ſpaltete den Frauen die be⸗ klommene Bruſt. Dem Kaiſer, fuhr er heftig fort, dem Kaiſer ſeinen Thron wieder aufzu⸗ bauen! dazu, Ihr unverſtaͤndig Volk, dazu ſind ſie nutz! Aha! rief er lachend, das fuaͤhrt Euch durch die Seele. Seid Ihr nun zahm? Werdet

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