Teil eines Werkes 
2. Th. (1824)
Entstehung
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Sein raſches Vordringen ward indeß durch den ruhigen Schritt der Frau von Harville ge⸗ hemmt, welche jetzt den Coridor herauf kam, um ſich nach dem Cabinet ihrer Tochter zu be⸗ geben. Sie nickte gruͤßend mit dem Kopf, und fragte voll anſcheinender Gleichguͤltigkeit: wohin ihn ſein Eifer mit dieſem Ungeſtuͤme treibe?

Ihrer Gnaden Befehle zuvor zu kommen, entgegnete er unter tiefer Verbeugung. Ich war nicht gewiß, fuͤgte er hinzu, ob alles ſchon in der wuͤnſchenswerthen Ordnung— Recht gut, unterbrach ihn Frau von Harville, ich denke, Ihr begleitet mich zu Fraͤulein Cecilia. Sie iſt unwohl, hoͤre ich. Vielleicht, daß aͤrzt⸗ liche Huͤlfe dennoch noͤthig waͤre, und Ihr An— ſtalt treffen koͤnntet, ſolche herbei zu ſchaffen!— Deshalb, fuhr ſie im Weitergehen fort, kommt nur, damit wir ſehen—

Sie oͤffnete indem die Thuͤr. Ein heftiger Zugwind, duͤrch das Aufſpringen eines gegen⸗ uͤberliegenden Fenſters veranlaßt, wehete den Eintretenden lange, flatternde Vorhaͤnge entge⸗ gen. Die Bewegung des Stoffes, das Geraͤuſch