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bringen, wo der alte Mann verſchied. Alle ihre Gedanken ſind auf den einzigen Moment ge⸗ richtet, der ſie zur Waiſe machte. Die arme, arme Juliette! Ich ſchaͤme mich faſt, daß ich dabei noch an etwas anders, als ihren Kumnier denken kann. Aber ſo iſt es, Agnes, wenn das Geſchick uns zwingt, den Blick auf uns ſelbſt zuruͤck zu wenden! Der Himmel weiß, wie ich des lieben Maͤdchens Schmerz theile, doch der meine wird dadurch nur wilder und ungeſtuͤmer!
Mein Gott! mein Gott! wie engen mich dieſe Mauern ein! draußen iſt alles laut und lebendig! Der Strom rauſcht in bewegter Fluth an der Terraſſe hin, dumpf ſcheltend jagt der Wind die Wellen, ſie ſteigen aus dem ſtillen Bett herauf, ihr tiefes Blau miſcht ſich mit der Farbe der Nacht! Wie ſie ſich thuͤrmen und ebnen! Nirgend Ruhe! Sie ſchaukeln einen Kahn auf ihrem Ruͤcken! Agnes, Agnes! das kleine Fahrzeug, wo will es hin?
Es ſind fremde Schiffer! Er iſt es nicht! Iuliette fuͤhrt nicht das Ruder. Und allein— wie duͤrfte er es wagen?
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