Teil eines Werkes 
2. Th. (1824)
Entstehung
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Baron an. te ſie die⸗ ertragen?

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Wahr⸗

— 55— haftig, verſetzte er, Eins von Beiden iſt es auch, was Recht behaͤlt. Ich werde nicht fehlſchließen, wenn ich von dem Mangel des Erſtern, auf die Reſultate des Letztern hindeute. Ihre Enkelin,

gnaͤdige Frau, verſicherte er, iſt Ihnen gewiß zu

aͤhnlich, um nicht aus jedem Kampf mit dem Geſchick, ſiegreich hervorzutreten. Hierauf haupt⸗

ſaͤchlich bauete ich meine Hoffnungen, ſetzte er

ſchmeichelhaft hinzu.

Die ſchlaue Großmutter, Agnes, fuͤhlte, wie ich, den Doppelſinn dieſer Worte. Sie warf einen raſchen Blick auf mich, dann zog ſie mich mit wehmuͤthiger Zaͤrtlichkeit an ihre Bruſt. Gott gebe, mein armes Kind, ſagte ſie, daß Du geſiegt haſt!

Alle hier, liebe Schweſter, ſiehſt Du daraus, ſtehen in einer Art wiederſtrebender Verbindung gegen mich. Die Großmutter verleugnet auch ihr Herz gewiſſer, herrſchender Grundſaͤtze zu Liebe. Es iſt mir unertraͤglich, ſo durch Zunei⸗ gung und Unwillen in den naͤchſten und liebſten Beziehungen hin und her getrieben zu werden.