— 22—
und ungleich auf ſeine Kinder zu. Hoͤrt Ihr! bleibt treu! Niemals— niemals! Ihr verſteht mich! Es handelt ſich nicht um die Ehre— Nan hat ſie, oder man hat ſie nicht!— Ich bin in Dunkelheit verblichen— Dort glaͤnzen andre Sterne, ſeufzte er freudig. Denkt an jenſeit.—
Er ſtammelte noch mehrere Worte, die un⸗ verſtaͤndlich in einander floſſen. Die Zunge ward ihm ſchwer, die Gedanken ſtockten, er ſchlief auf's neue ein. Niemand durfte ihn wecken. Stunden gingen ſo hin. Die Nacht machte dem Morgen Platz. Der erſte Lichtſtrahl fiel auf das bleiche Geſicht des Todten. Iuliette und Aphodiſe hielten ſeine Haͤnde in den ihri⸗ gen. Sie wußten nichts, ſie dachten nichts; ihre Empfindungen ſtanden ſtill. Als aber Mag⸗ delene ein Tuch uͤber des Vaters Haupt warf, durchdrang es wie ein Stahl Juliettes Herz. Sie ſchrie laut auf. Mit ſtierem Auge ſahe ſie im Zimmer umher, die Lampe glimmte noch, ihr Licht ſtritt mit der Morgendaͤmmerung, die Gegenſtaͤnde tauchten ſich in ein ſchweflich Blau,
des T Stuhl hinter gingen und ſa ter T J Nachb Mͤch ihnen durch ben.
W. Welt Quel offner ganze


