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— 9— chen zu beantworten. Die Alte ließ indeß nicht ab, an ihn zu zupfen und zu zerren. Ihr ſchweigt ſo halsſtarrig, hub ſie auf's neue an, und doch muͤßt Ihr von dem Allem unterrichtet ſein, und koͤnntet mir uͤber manches Raͤthſelhafte Aufſchluß geben. So zum Beiſpiel, ob der Graf um den unbekannten Gaſt im Schloſſe weiß? und wie's kommt, daß dieſer im Geheim daſſelbe Liebchen ſucht, was jenem von Vettern und Baſen zu⸗ gefuͤhrt, und als ſein Eigenthum betrachtet wird.
Teufel! brummte Riſton, indem er aͤrger⸗ lich vom Stuhle aufſprang. Was quaͤlt Ihr mich mit kindiſchen Liebesgeſchichtchen und Klatſche⸗ reien, durch ſchlechtes Hausgeſinde und hauſi⸗ rendem Weibsbildern umhergetragen! Sehe ich aus, wie einer, dem man Herzensangelegenheiten anvertrauet? Schicke ich mich dazu, den Ver⸗ mittler bei ſolchem Handel zu machen? Ihr ſeid ſo klug Dame Magdelene, ſetzte er gemaͤßigter hinzu, wie beſchaͤfftigen Euch ſo elende Kleinig⸗ keiten!
Ihr ſeid ſo klug, Gevatter Riſton, entgeg⸗ nete ſie im ſelben Tone. Wie bringen Euch der⸗


