Teil eines Werkes 
2. Th. (1824)
Entstehung
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4 und eben ſo ſtumm auf dem kleinem Schemel am Kamine niederſaß, welchen Juliette ſonſt einzu⸗ nehmen pflegte, ſo ertrug Magdelene den unbe⸗ quemen Gaſt nur aus Mangel eines Beſſern. Doch geſchahe das nicht ohne Aufwallung von Ungeduld, und einigen bittern Ausfaͤllen auf die muͤrriſche Laune alter Suͤnder, die das Leben nur noch wie einen Kaͤfig betrachten, ſeit es auf⸗ hoͤrte, der Tummelplatz zuͤgelloſer Neigungen fuͤr ſie zu ſein.

Der graͤmliche Soldat ließ das an ſich hiu⸗ gehen, hoͤchſtens warf er den Kopf nachlaͤßig in die Hoͤhe, zog ein wenig mit den Mundwinkel, als wolle er laͤcheln, und blieb nach wie vor ein⸗ ſilbig. Der Knabe begleitete ihn faſt nie, mei⸗ ſtentheils ſprach er ſelbſt nur, wie nach einer fernen Wanderung, hier ein. Das Zuſammen⸗ fallen ſeiner Geſtalt, die ſchlaffen Zuͤge, ein ge wiſſes traͤges Ermatten der Gedanken, alles an ihm trug dann die Spur gehabter Anſtrengung.

Die kluge Alte hatte ihn laͤngſt durchſchauet, Sie wußte auf ein Haar, was er treibe? und mochte den Zweck jener heimliche Streifereien

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