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ſie, Du haſt im Grunde ein weiches, verſoͤhnli⸗ ches Herz! Daß Du ſo liebevoll nachgiebſt, wie ich Dir das danke!
Er druͤckte ſchweigend ihre beide Haͤnde in der ſeinen. In ſeinen Zuͤgen ſpiegelte ſich ein Gemiſch von Muthwillen und melankoliſcher Jronie. Veronica ſah nichts von dem allen, ſie hoͤrte nur, daß er mit leiſem, verbindlichem Tone erwiederte: gewiß, ich bin nicht ſo un⸗ lenkſam, wie Sie glauben. Ich folge willig, wohin mich ſanfte Ueberredung zieht.
Sie war faſt beſchaͤmt uͤber ſo viel Nach⸗ giebigkeit. Er hingegen dachte ganz etwas An⸗ deres bei den Worten. Auf dem Schloſſe, bei Franziska war er in Gedanken. Doch ließ er es bei jener Auslegung, und wirklich ſah ihn der folgende Tag an Veronica's Seite auf dem Wege nach Oberwalden.
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