die Rede. Die Athmosphaͤre, in welcher wir leben, bedingt aber unſre jedesmalige Stim⸗ mung, und ſo glaube ich, kann Gefuͤhl und Empfindung unabſichtlich durch die Naͤhe eines Driten umgewandelt und gelenkt werden. Ich denke mir das eigentlich ungern, aber es iſt ſo. Solche natuͤrliche Zauberei iſt die unentgeh⸗ barſte. In ihr liegt der bitterſte Spott uͤber unſre getraͤumte Freiheit. Allein laͤßt dieſe ſich einer Seits unterjochen, ſo duͤrfen wir doch auch annehmen, eine gleiche Gewalt unſern Theils auszuuͤben. Es kommt nur darauf an, wo das Uebergewicht liegt?
Ich habe Dir viel geſchrieben, Werner, ohne Dir eigentlich etwas Vollſtaͤndiges zu ſagen.
Das Epiſche meiner Mittheilungen iſt im⸗ mer ſehr fragmentariſch. Du mußt ſchon da— mit vorlieb nehmen. Ich kann den Faden nicht ſo ruhig abwickeln. Das ganze Gewinde faͤllt in Deine Hand. Iſt es ein wenig kraus durch⸗ einander gewirrt, ſo magſt Du es leicht ordnen.
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