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Mutter, der mir ſo das Herz preßt und die Phantaſie umflohrt?
Ich weiß wenig von ihr. Mein Vater ward immer ſo weich wenn er ihrer gegen mich gedachte. Mich aͤngſtete das, ich konnte es nicht vertragen ihn weinen zu ſehen, ohne den Tag uͤber in dumpfer Beklommenheit hinzubringen, und Nachts bange zu traͤumen. Ich flohe des⸗ halb die Erinnerung an meine Mutter. Nach und nach ward mir ihr Bild fremd. Ich lernte an Empfindungen hinſehen, die mich nur ver⸗ wirrten. Mein Vertrauen hatte niemand. Ich wußte nicht was mir mein Vater war. Ploͤtz⸗ lich, unerwartet, unvorbereitet, riß mich die Ahnung ſeines nahen Verluſtes, aus jenem ſchwankendem Zuſtande undeutlicher Gefuͤhle!
Es war eine wilde Nacht in welcher ich Euch damals verließ. Mich jagte Todesangſt, tauſend Stimmen ſchrieen zugleich iu mir auf. Ich war wie betaͤubt! Das Ungluͤck kannte ich nicht. Es ſchien mir unglaublich, daß es mich bedrohe. Auf jeden Fall mußte es zu beſiegen ſein. Die Zuverſicht machte mich keck. Ich
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