Teil eines Werkes 
2. Th. (1823)
Entstehung
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mohn mnn , 279

chen. Mit Wehmuth und Betruͤbniß wuͤrde man die Weltgeſchichte durchlaufen, die auf je⸗ dem ihrer Blaͤtter den Untergang des Schoͤnen und Guten dem Leſer vor Augen ſtellt, und den Sieg des Boͤſen, wenn man ſich nicht den Glauben an die Vorſehung erhielte. Wem er fehlt, der erblickt uͤberall nichts, als den Fluch der Suͤnde, die ſelbſt den Weltgeiſt fuͤr einen Verbrecher haͤlt, und der nie wohler iſt, als in der truͤben Nacht, wo Irrlichter fuͤr Sterne gelten. Fuͤr ihn ſingt Schiller:

Ach! umſonſt auf allen Laͤndercharten Spaͤhſt du nach dem ſeligen Gebiet, Wo der Freiheit ewig gruͤner Garten,

Wo der Menſchheit ſchoͤne Jugend bluͤht.

Endlos liegt die Welt vor deinen Blicken, und die Schiffahrt ſelbſt ermißt ſie kaum, Doch auf ihrem unermeßnen uͤcken Iſt fuͤr zehen Gluͤckliche nicht Raum.

In des Herzens heilig ſtille Raͤume Mußt du fliehen aus des Lebens Drang! Freiheit iſt nur in dem Reich der Träͤume Und das Schoͤne bluͤht nur im Geſang.