Teil eines Werkes 
2. Th. (1823)
Entstehung
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die Meereswellen hinaus in's Freie und bra⸗ chen unwillkuͤhrlich in die Worte Schillers aus:

es freue ſich, Wer da athmet im roſigen Licht; Da unten aber iſt's fuͤrchterlich Und der Menſch verſuche die Goͤtter nicht, Und wage es nimmer und nimmer zu ſchauen, Was ſie gnaͤdig bedecken mit Nacht und Grauen.

Waͤhrend St*** die Baumannshoͤhle be⸗ ſuchte, blaͤtterte ich in dem Fremdenbuche um⸗ her, und aͤrgerte mich nicht wenig uͤber die tauſend matten, ſtumpfen Einfaͤlle, womit der unreife Verſtand ſo vieler Reiſenden, den Ein⸗ druck begleitet hatte, den dieſe Hoͤhlen auf ihn gemacht hatten. Es iſt Sitte geworden, dieſe Buͤcher als ein Zeugniß zu betrachten, das

man mit vornehmer, wichtiger Miene den Na⸗ turwundern ausſtellt, obgleich es gerade dadurch ein wahres Testimonium paupertatis fuͤr

die Anſchauenden ſelbſt wird. Andre ſehen in

dieſen Buͤchern eine gaͤnſtige Gelegenheit, ſich bei den Nachfolgenden in ein vortheilhaftes Licht zu ſtellen, und gehen daher auf Stelzen, philoſophiren oder dichten, und meinen, daß ſie im Vergleich mit den Erhabenheiten dee

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