Teil eines Werkes 
2. Th. (1823)
Entstehung
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genug geſehen und ſehnte mich nach Ruhe. Sie wurde mir erſt nach zwei Stunden.

Der Weg nach Gernrode fuͤhrt durch das Dorf Steklenberg, bei dem die Truͤmmer der Lauenburg liegen. Dieſe Burg, ſo wie faſt alle andre im Harze, z. B. die Harzburg die Staufenburg, der Hohnſtein u. a. m., ſind faſt ganz verfallen und ſo mit Geſtraͤuch uͤber⸗ wachſen, daß es ſehr ſchwer haͤlt, einen Stand⸗ punkt zu gewinnen, der eine ertraͤgliche Ans, ſicht verſchafft.

Erſt ſpaͤt kam ich in Gernrode an, wo ich den Gaſthof auf dem die Stadt beherrſchenden reizenden Stubenberge waͤhlte, dem ge⸗ woͤhnlichen Vergnuͤgungsort der Einwohner. Ich blickte noch eine Zeitlang in die untergehende

Sonne, bis ſie hinter Felſen und Waͤldern verſchwand, rief das heute Geſehene und Em⸗

pfundene noch einmal recht lebhaft zuruͤck, um den Eindruck deſſelben feſtzuhalten, nahm ein einfaches Mahl zu mir und ſchlief wie ein Todter.

In der Fruͤhe des andern Morgens wurde wieder aufgebrochen. Ich war wieder allein und meinen Traͤumereien uͤberlaſſen, die nur

zuteiben oder ein ſierter ner Kind weilen 9 um tuu und Sied cher, vnd handeln gierigen konnten, ſey, den ten Hat Muuſch Södedt Jal u thal, um dei der naͤ

Da⸗ zendſte vad bel genädnd Menſch jedem