4 ſich liegen ſahen. Sie jammerten uns, daher 6 waren wir ruhig und ſtill, und begnuͤgten uns 4 blos, einige Choraͤle auf der Orgel zu ſpielen. . Das Kloſter war eigentlich ein Hospital und ht ſollte ausſterben. Es hatte uͤbrigens, wie faſt 4 6 alle Kloͤſter, eine ſo herrliche Lage, daß wir h. es recht ſehr bedauerten, nicht ſchon im May h— zu ſeyn, der hier wunderſchoͤn ſeyn muß. 9 Unſre Furcht, ſofort Antwerpen zu bela⸗ 2 gern, war ungegruͤndet. Wir zogen uns viel⸗ uf, mehr ein wenig zuruͤck, Breda zum Stuͤtzpunkt
3 behaltend, und erwarteten ſo die Ankunft des ins Herzogs von Sachſen⸗Weimar, der mit Sach⸗ ten ſen, Weſtphaͤlingern und Hollaͤndern den rech⸗ die ten Fluͤgel der verbuͤndeten Armeen verſtaͤrken ſter ſollte. Vor ſeiner Ankunft konnte nichts mit as Nachdruck ausgefuͤhrt werden, wenn gleich nd taͤglich Erſatzmannſchaften kamen, die fruͤher en vor Stettin gelegen hatten und jetzt die Re⸗ tne gimenter wieder vollzaͤhlig machten. Kaum aber ts⸗ waren die Huͤlfstruppen in Holland angelangt, tm als wir Ende Januars wieder die Offenſive wwie ergriffen. onn⸗, Meine Lage hatte ſich um die Zeit ſehr hie verbeſſert. Ich wurde Offtzier und fuͤhlte mich in einem ſehr behaglichen Zuſtand, da ich die


