Teil eines Werkes 
1. Th. (1823)
Entstehung
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Unzweckmaͤßigkeit der Angriffe von uns einge⸗ ſehen wurde, ſo ward es uns doch in jenen Augenblicken recht deutlich, daß Soldatenbluͤt keinen Werth habe. Verſchwendet wird es oft, weil die Schonungsloſigkeit reif durchdachte Plaͤne uͤberfluͤſſig und begangne Fehler wieder gut macht. Die Armee haͤtte fuͤglich um ſechs Uhr ſchon vor den Mauern Leipzigs ſtehen, ei⸗ nige Corps ſuͤdlich und noͤrdlich davon vorſchie⸗ ben und dadurch weit glaͤnzendere Reſultate er⸗ zwingen koͤnnen, da ſchon am Morgen die Verwirrung des Feindes in der Stadt unbe⸗ ſchreiblich war. Erwiedert man, daß damals Napoleon ſelbſt noch in der Stadt mit ſeinen Garden geweſen ſey: nun um ſo beſſer, ſo wuͤrden jener und dieſe ebenfalls in unſre Haͤnde gerathen ſeyn, da ja die Stadt von allen Sei⸗ ten geſtuͤrmt werden konnte. Sicherlich waͤren die Folgen der Schlacht bei la belle Alliance minder bedeutend geweſen, wenn nicht der Fuͤrſt Bluͤcher den Feind noch in der Nacht verfolgt und ihn aus allen ſeinen Stellungen und La⸗ gern vertrieben haͤtte. Genappe war wie Leip⸗ zig noch vom Feinde beſetzt, und er haͤtte ſich, im Fall er die Nacht Ruhe gehabt haͤtte, hier zweifelsohne geſetzt und beſonnen und ruhig