Teil eines Werkes 
1. Th. (1823)
Entstehung
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den aͤußerſten Gaͤrten der Stadt wurde Halt

gemacht. Einzelne Schuͤſſe unterbrachen die tiefe Stille, uns an das Daſeyn des Feindes erinnernd, den wir fuͤr ſehr eigenſinnig hielten, da er es wagte, eine offne Stadt zu vertheidi⸗ gen. Dieſer Trotz empoͤrte uns, weil wir uͤberzeugt waren, daß er zu nichts fuͤhren koͤnne, als Tauſenden von uns noch das Leben zu rauben. Ueberhaupt fiel es uns, die wir jetzt Zeit zum Sinnen und Nachdenken hatten, auf, daß die Stadt geſtuͤrmt werden ſollte, da das feindliche Heer bereits zuruͤckgegangen war und die zur Deckung des Ruͤckzuges beſtimmte Abtheilung immer nur ſehr ſchwach ſeyn konnte. Sie haͤtte

eben ſo gut abgeſchnitten werden koͤnnen, da

der Uebergang uͤber die Elſter und Pleiße mit keinen Schwierigkeiten verbunden iſt. Beide Fluͤſſe ſind ja eigentlich nur große Graͤben. Indeß hielt man den feindlichen Nachtrab ge⸗ wiß fuͤr ſehr unbedeutend und glaubte, ihn in

wenig Minuten uͤber den Haufen werfen zu—

koͤnnen. Darum wurde die Stadt erſt mit ge⸗ ringer Macht angegriffen und erſt dann, als alle Angriffe fehlſchlugen, mit Maſſen geſtuͤrmt. Obgleich wir durch dieſe Bemerkungen nicht unmuthig wurden, und wohl erſt nachher die

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