Teil eines Werkes 
1. Th. (1823)
Entstehung
Einzelbild herunterladen

4₰ — 23—

mi 4.

97 ner Nacht hoͤrte ich ploͤtzlich in allen benach- 6 und 1 barten Doͤrfern, auch in dem, wo ich wohnte, 3 feſt Sturm laͤuten. Feuer konnte das nicht bedeu⸗ ten, weil uͤberall geſtuͤrmt wurde, es mußte Atden alſo wohl die Naͤhe⸗ des Feindes gelten. Und nder ſo war es auch. Wohl geruͤſtet und kampflu⸗ lg ſtig eilte ich in's Freie, mein Probeſtuͤck abzu⸗ ahng, legen, wurde an die Spitze einer hoͤchſt wüne ℳ

w derbar bewaffneten Infanterie geſtellt und ruͤckte— ngen dem anſichtbaren Feind entgegen. Doch der nich Feigherzige, wofuͤr wir ihn hielten, ließ ſich. 9 nirgends erblicken, bis wir ſpaͤterhin hoͤrten, rſh alles ſey blinder Laͤrm, der ſich denn aber 1 gert doch ſchon in der naͤchſten Nacht erneuerte und de uns jetzt wirklich von Bedeutung zu ſeyn ſchien. N Diesmal ſchloß ich mich an den Landſturm des 169 benachbarten Staͤdtchens an, deſſen hochherzige Bewohner ſchon die Stadt verlaſſen hatten.

2 die Weinende Frauen und ſchreiende Kinder jam⸗ uhien, merten den Tapfern nach, und von jenen mit n Gruͤßen und begeiſternden Flaͤſchchen beladen, eilte ich ihnen nach, ſie bald einholend. Auch. 1

Au⸗ 8 diesmal exiſtirte der Feind blos in der Idee,—

legin und obgleich wir ihn in jedem Buſche witter⸗

umſe ten, in dem Staub jeder Hammelheerde er⸗ na. blickten, ſo mußte doch auch diesmal der gute 1 V

.