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wunderlich zu der uͤbrigen Kleidung ſtimmte.— Ihre Ankunft, ein Jubel fuͤr Alle, wurde be⸗ deutend fuͤr mich, denn ploͤtzlich regte ſich bei ihrem Anblick der Vorſatz in mir, dem Kriegs⸗ ſchauplatz naͤher zu treten und mich von dem Getriebe der Zeit faſſen zu laſſen;— das Uebrige werde ſich dann wohl finden. Ich eilte dem⸗ nach zu meinen Aeltern. Unterweges ſchon reifte mein Entſchluß; denn welch' ein ernſter, kraͤftiger Wille trat mir uͤberall entgegen! Welche ruͤhrende Denkmale der Liebe und der Erhebung des Gemuͤthes uͤber das Alltaͤgliche und Seelenloſe, welche Bilder aus einem ſchoͤ⸗ nern Leben ſtellten ſich vor meinen ſtaunenden Blick, der voll Schaam auf mich ſelbſt fiel!
Welche Lebendigkeit und Regſamkeit herrſchte
uͤberall! Jung und Alt, Juͤnglinge und Jung⸗ frauen, Alle theilten eine fromme Begeiſterung, mit einander wetteifernd, und fuͤr den Augen⸗ blick ſah ſich das ganze Volk auf einen hoͤhern Standpunkt geſtellt, von dem es ſelbſt uͤber⸗ raſcht in ſein niedres Leben blickte, das tief unter ihm im Schatten hemauigeß Salbſiſuche und Feigheit lag.
Noch einen ſchweren Kampf hatte ich zu
beſtehen, nehmlich mit den Thraͤnen meiner.
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