Teil eines Werkes 
1. Th. (1823)
Entstehung
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fremden Willen gehorcht, und ohne zu kluͤgeln thut, was ihm befohlen wird. Schwer wird das Gehorchen da, wo nur das Befehlen Ruhm erwirbt, und außer der Rachſucht ſelten eine andre Leidenſchaft, die ſich bei uns einge⸗ ſchmeichelt hat, Befriedigung findet. Mehr oder weniger hat wohl Jeder, der ſich ſeines innern Lebens bewußt war, in jenen Tagen der Entſcheidung dieſe Anſichten mit mir ge⸗ theilt, zumal, wenn er mit mir in aͤhnlicher Lage war. Denn fern von dem froͤhlichen be⸗ geiſterten Haufen, in dem der Einzelne, ohne zur Klarheit zu gelangen, zu Entſchluͤſſen und Thaten fortgeriſſen wird, ſtand ich vielmehr allein und verlaſſen da, und hatte zu viel Muße, uͤber meinen Entſchluß nachzudenken. Die einſamen Spaziergaͤnge, die ihn zur Reife bringen ſollten, dienten gerade dazu, ihn zu ſchwaͤchen und meine innern Kaͤmpfe zu ver⸗ groͤßern. Wofuͤr willſt du kaͤmpfen? vernuͤnf⸗ telte ich oft in der Stille. Fuͤr die Freiheit?

Aber wird ſie, kann ſie von Deutſchland er⸗ rungen werden? Iſt nicht zu fuͤrchten, daß

nach Beſiegung aͤußerer Feinde, ein Feind im

Innern zuruͤckbleibt, der nur kluͤgere Ketten

ſchmieden wird, als der Despot, der nur Ei⸗

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