Teil eines Werkes 
1. Th. (1823)
Entstehung
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Geſundheit verlangt. Du kannſt ja auf andre Weiſe dem Varerlande nuͤtzen, warum willſt du es gerade in einem Berufe thun, auf den du dich niemals vorbereitet haſt. Mit dem Willen iſt's ja nicht allein gethan, und ſo ſuͤß es iſt, fuͤr das Vaterland zu ſterben, ſo ehren⸗ voll, fuͤr daſſelbe zu leben und geiſtig zu wirken.

Beurtheile, geneigter Leſer! dieſe Reflexio⸗ nen nicht zu ſtreng! Ein andres iſt es, fuͤr eine Idee erwaͤrmt zu ſeyn, und die nackte Wahrheit vor ſich zu ſehen. Wo es der Geiſt nur mit dem Geiſte zu thun hat, da fallen alle die Hinderniſſe fort, die ſich wie Gewichte an den Koͤrper haͤngen, ſeine Erhebung zu er⸗ ſchweren. Frei und kuͤhn geht der Geiſt durch das Leben und geſtaltet ſich ſelbſt ſeine Hel⸗ denbahn, die er nur mit ſelbſtgeſchaffnen Fein⸗ den bevoͤlkert, die ſich eben deshalb leicht be⸗ ſiegen laſſen. Wird ihm aber dieſe Bahn vor⸗ geſchrieben, mit allen ihren Beſchraͤnkungen, wird das irdiſche, gewoͤhnliche Leben ſein Kampf⸗ platz, werden ſeine Traͤume zu Verbrechen, ſo macht er eine bedenkliche Miene, da er ſieht, daß eine voͤllige Selbſtverlaͤugnung dazu gehoͤrt, nur die Maſſe zu vergroͤßern, und ſich an den Koͤrper zu verkaufen, der blindlings nur dem

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