Teil eines Werkes 
1. Th. (1823)
Entstehung
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men, die man nur noch in Regiſtern, nicht aber mehr in lebendigen Zuͤgen im Herzen fand. Wie oft ſuchte ich Schutz bei der Mut⸗ ter Natur, der die verzogenen Kinder uͤber den Kopf gewachſen waren. Ach! auch ſie gab mir nicht Troſt, weil ich mich nicht vor mir ſelber, ſondern vor der Zeit retten wollte, deren Brandung an eine Wuͤſte ſchlug.

Das war ſeit jenem Tage alles anders ge⸗ worden. Ich fragte meine Buͤcher, und ſie antworteten mir; der Buchſtabe war lebendig geworden. Ich fragte die Natur und auch ſie erwiederte liebevoll auf meine Fragen. Ich

ſuchte in Andrer Augen zu leſen, und ſiehe, ich verſtand die geheime Schrift, die erſt durch die Befeuchtung der Thraͤnen leſerlich gewor⸗ den war. Die alte, verkuͤmmerte Zeit, die ihre Buͤrde in ein nahes Grab zu tragen ſchien, ſie ſtand, dem Phoͤnix gleich, aus ihrem Flammengrabe neu verjuͤngt zum Leben auf, nur mit dem Unterſchiede, daß ſie mit ehernem Gefieder den roſigen Wolkenſaum begruͤßte, der den öſtlichen Himmel in fluͤchtigen Bildern be⸗ kraͤnzte. 3 Taͤglich liefen nun Nachrichten ein von der Gegeiſterung der preußiſchen Jugend, und wie

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