Roms, bald auf Helvetiens Helden ſtieß, Na⸗
0 der Knechtſchaft erzogen, verfuͤhrt und beſte⸗ chen durch Marktſchreier und politiſche Quack⸗ ſalber, eingewiegt durch Ammenmaͤhrchen, wie könnteſt du fuͤr ein Idol entbrennen, das du nicht kennſt, wofuͤr zwar der Wurm zu deinen Fuͤßen lebt, das aber, dir laͤngſt entfremdet, in die Gebuͤrge zu kraͤftigeren Menſchen floh. Unter deiner Ruthe wirſt du zwar noch ferner weinen und murren, aber die Hand dennoch kuͤſſen, die dich geiſſelt, bis du ſinnlos hin⸗ ſinkſt. Auch nur um dich zu raͤchen, biſt du zu alt, zu matt und zu klug; zu alt, um dich aus deiner Bequemlichkeit zu reißen, und ruͤſtig dir ſelber entgegen zu treten mit dem kuͤhnen Willen; zu matt, um die Kaͤmpfe zu beſtehen, die den Streiter, der ſich ein Vaterland, oder nur ein freies Grab erobern will, erwarten, und zu klug, um von deiner Selbſtſucht zu laſſen, und fuͤr eine Idee begeiſtert zu werdenn, deren Realiſirung viel ſchwere Opfer ver⸗ langt.— Wie oft warf ich meine Buͤcher fort, weil ich uͤberall Fingerzeige auf unſer Elend ſah. Nur mit Schmerz fuͤhrte ich meine Zoͤglinge in die ernſten Heiligthuͤmer der Ge⸗ ſchichte, wo ich bald auf Griechenlands und


