Teil eines Werkes 
1. Th. (1823)
Entstehung
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Im

die Bruſt des Freundes, der mir als Bote Im der ewigen Liebe erſchien. dem Dieſer Aufruf, ein Unterpfand unſrer Frei⸗ Land heit, hauchte uns neues Leben ein. Schon er⸗ wie blickten wir die errungne im Geiſte, uns die Alle Anſtrengungen nicht groß denkend, die ihre an Gruͤndung koſten wuͤrde, da wir den nunmeh⸗ 11 rigen Widerſtand des Feindes mit ihnen im Käni Mißverhaͤltniß dachten. gzung Freude und Jubel fuͤhrte an dieſem ſchoͤnen lang Tage eine frohe Geſellſchaft zuſammen, in der 3 ind es zu frohen Herzensergießungen kam, da es der

Jedem Beduͤrfniß war, endlich das laut und nach kraͤftig auszuſprechen, was Jeder lange im Her⸗

zen getragen, und laut zu ſagen geſcheut hatte. 5 Das lang und muͤhſam unterdruͤckte Wort in d bricht um ſo lauter und ſtuͤrmiſcher hervor, e je ſchneller und ploͤtzlicher ihm nach langer Ge⸗ bin fangenſchaft die laͤngſt erſehnte Freiheit wird. 3 Wie durch einen Zauberſchlag ſieht man ſich. Zei ., 0 war in einen ganz andern aͤußern Zuſtand verſetzt,

obgleich das innere Leben doch nur umge⸗ 3

wandelt wird, wenn ein neuer kraͤftiger Wille

den Thron der Selbſtſucht beſteigt. Und doch machte uns dieſer neue Zuſtand keinesweges gan beklommen, wie dies wohl der Fall iſt, wenn