Teil eines Werkes 
1. - 4. Bd. (1846)
Entstehung
Einzelbild herunterladen

116

Sie ſagten, Sie würden ihn retten und Sie haben ihn gerettet.. Sie haben aber auch eine Wunde erhalten.“

„Der Degen hat meine Achſel geſtreift,“ ant⸗ wortete Rodach;„einige Tropfen Blut an meinem Hemd, weiter nichts. Machen Sie die Thüre zu, Freund Dorn, denn wir haben von ernſten Dingen zu reden.“

Der Kleiderhändler ſchob den Riegel vor, dann kam er zu Rodach zurück, der mit der Hand unter den Mantel griff, um einen Gegenſtand zu nehmen, den er unter dem Arme trug.

„Sie können ohne Scheu ſprechen, gnädiger Herr,“ ſagte Dorn.„Hier kann uns Niemand ſehen oder hören.“.

Der letzte Theil ſeiner Worte war vollkommen richtig; die Thuͤre war ſehr dick und der armen Ger⸗ trud fiel es nicht ein zu horchen. Im Uebrigen irrte ſich der Kleiderhändler.

Während er früh unruhig und ängſtlich wartete, war er mehrmals an das Fenſter getreten, um in den dunkeln Flur zu ſehen, welcher nach dem Rotun⸗ denplatze führte. Das Fenſter ſtand halb offen; Niemand achtete darauf, weil der Ofen hinreichte, die Luft trotz der Kühle draußen warm zu erhalten.

Die Oeffnung war zwar klein, aber der Wind ſtrich hindurch und hob bisweilen den Vorhang von

grol in d blick Klei

Stu hinſ

wo