die Heirath ſeiner Tochter, ſondern uͤber alle An⸗ gelegenheiten des Lebens erklaͤrt hatte, ſo wuͤnſch⸗ te Milord ſeinem Tochtermanne gute Nacht, und ließ ihm die Freiheit, ſich zur Ruhe zu be⸗ geben. Vivian konnte aber ſolche nicht fin⸗ den; mit ſehnlichſter Ungeduld harrte er auf den Augenblick, in dem er Julien wieder ſehen wuͤr⸗ de. Dieß geſchah beim Fruͤhſtuͤck, aber er ſchloß aus ihrem Weſen, daß ſie noch nichts von ſei⸗ nem Antrage wiſſe. Nach dem Fruͤhſtuͤck ſagte Lord Gliſtonbury.„Komm mit mir, meine kleine Julia! Es iſt ſchon lange, daß ich mit dir keinen Spaziergang gemacht und daß wir mit⸗ einander geſcherzt haben.“— Milord ging ziemlich lange mit ſeiuer Tochter auf der Terraſſe ſpaziren, hin und hergehend und in ein ſehr ernſtes Geſpräch verwickelt ſcheinend.— Zuletzt ging er den Arbeitern zu, welche mit Fallung eines Baumes beſchaͤftigt waͤren. Vivian beeil⸗ te ſich Julien einzuholen, die, nachdem ſie ei⸗ nen Augenblick nachdenklich auf dem Platze ge⸗ blieben war, wo ihr Vater ſie verlaſſen hatte, ſo eben den Ruͤckweg nach dem Schloſſe einſchlug.
Ende des erfien Theils.


