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terrichtet, was über die Londoner Unfälle des Grafen Bielski in der Preſſe zu leſen geweſen war. Mit pein⸗ licher Ueberraſchung erſah Boleslaw aus den ihm vor⸗ gelegten Blättern, daß der Graf in Betreff ſeiner Be⸗ ziehungen zu Algernon ein Verhör beſtanden habe; mit noch peinlicherer, daß in demſelben nicht nur Jad⸗ wiga, ſondern„nach einer andern Verſion“ auch Theo⸗ phila als präſumtive Verlobte des jungen Taugenichts Erwähnung fanden.
Um ſo nöthiger ſchien es, der gräflichen Familie die Mittel zur endlichen Heimreiſe zu verſchaffen. Als daher die Staroſtin ſich von nun an auch Joſepha's nicht weiter annehmen zu wollen erklärte, meinte Bo⸗ leslaw, ſie und die Kinder ſollten wenigſtens von der Mitverantwortung für die Mängel des Grafen freige⸗ ſprochen werden. Aber die Staroſtin war unverſöhnlich.
Es blieb dabei. Der Mann im Monde war ihr nicht fremder und gleichgiltiger als der Graf Bielski und ſein ganzer Haushalt.
„Und freilich hat ſie tauſendmal Recht,“ ſagte Bo⸗ leslaw beim Fortgehen zu ſich ſelbſt;„noch auf viele Generationen hinaus wird es Polen geben, die für's Vaterland leiden und darben. Was iſt gegen die Gründe
dieſer Frau einzuwenden, da ihr Gelübde ſie bindet und 1*
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