Teil eines Werkes 
1. Bd. (1870)
Entstehung
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Entſchuldigung, daß ſie geſtern ihre Pflicht als älteſte Tochter nicht beſſer erfüllt habe. Joſepha ſei noch zu kurze Zeit mit dem Grafen bekannt, um beurtheilen zu können, wie er zur rechten Stunde ſchon ſelber die rechten Mittel finden werde. Theophila hatte ſich ſorgfältiger als gewöhnlich gekleidet, nahm nach Tiſche Cerigotto's Beſuch an, lobte die reichlichen Pueblaroſen, mit denen ſein Bouquet garnirt war, und blieb, als Joſepha ab⸗ gerufen wurde und auch Marynia ſich auf Theophila's Wink zurückgezogen hatte, noch eine gute Weile mit ihm allein.

Boleslaw gab gerade dem kleinen Jana im Neben⸗ zimmer Fechtunterricht. Wider Willen zum Lauſcher geworden, hörte er, wie das ſonſtige ſtotternde Ahem Cerigotto's heute einer merklich unbeengtern Ausdrucks⸗ weiſe Platz machte. Zwiſchen dem Klirren der Rappiere klangen dem Mentor bald wunderbar beherzte Betheue⸗ rungen ins Ohr. Theophila hatte den Werber augenſchein⸗ lich nicht wie ſonſt mit kühler Zurückhaltung behandelt.

Unmuthig über die ihm aufgedrungene Zuhörerrolle, ſchalt Boleslaw den kleinen Jana, rückte laut mit den Stühlen, lies die Drahtmaske geräuſchvoll auf den Boden fallen und begab ſich endlich, da Cerigotto im Nebenzimmer nur um ſo beredter wurde, mit dem Knaben auf den Corridor hinaus.

des Glüch kuß. dung gehen

Bole⸗ war,

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